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Mietmodell vs. Kauf
Beim Erwerb eines Kartenterminals hast du grundsätzlich zwei Optionen: das Gerät mieten oder kaufen. Welches Modell sich für dich lohnt, hängt von deinem Umsatz, deiner Branche und deiner gewünschten Flexibilität ab.
Mietmodell
Bei der Miete zahlst du eine monatliche Gebühr zwischen 10 und 30 Euro. Dafür erhältst du in der Regel ein aktuelles Gerät inklusive Wartung, Software-Updates und Austausch bei Defekten. Die Miete ist oft an eine Vertragslaufzeit von 12 bis 60 Monaten gebunden. Typische Anbieter mit Mietmodell sind Concardis, BS PAYONE oder Worldline.
Vorteile der Miete
- Geringe Anfangskosten
- Wartung und Support inklusive
- Regelmäßig aktuelle Hardware
Nachteile der Miete
- Langfristige Grundgebühr belastet laufende Kosten
- Vertragsbindung mit Kündigungsfristen
- Über die Laufzeit oft teurer als ein Kauf
Kaufmodell
Beim Kauf zahlst du einen einmaligen Preis zwischen 30 und 500 Euro, je nach Gerätetyp. Danach gehört das Terminal dir und du bist an keinen Anbieter gebunden. Die Wartung und eventuelle Reparaturen liegen allerdings in deiner Verantwortung. Anbieter wie SumUp, Zettle oder myPOS setzen auf dieses Modell.
Vorteile des Kaufs
- Keine laufenden Fixkosten für das Gerät
- Volle Flexibilität ohne Vertragsbindung
- Bei langer Nutzung insgesamt günstiger
Nachteile des Kaufs
- Höhere Anfangsinvestition
- Reparatur und Ersatz auf eigene Kosten
Wann lohnt sich welches Modell?
Für Gelegenheitsnutzer und kleine Betriebe ist der Kauf eines günstigen Terminals (z. B. SumUp ab 29 Euro) meist die bessere Wahl. Für umsatzstarke Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen kann ein Mietmodell mit niedrigeren Transaktionsgebühren und professionellem Support sinnvoller sein.

