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Autorisierungsgebühr
Die Autorisierungsgebühr ist ein fixer Betrag, der bei jeder Kartenzahlung zusätzlich zum prozentualen Disagio anfällt. Sie deckt die Kosten für die Kommunikation zwischen Terminal, Acquirer und kartenausgebender Bank, um die Zahlung zu autorisieren.
Typische Höhe
Die Autorisierungsgebühr liegt in der Regel zwischen 0,05 Euro und 0,15 Euro pro Transaktion. Anders als das prozentuale Disagio bleibt sie unabhängig vom Zahlungsbetrag immer gleich. Bei einer Transaktion von 5 Euro und einer Autorisierungsgebühr von 0,10 Euro entspricht das allein schon 2 Prozent des Umsatzes.
Problem bei kleinen Beträgen
Genau hier liegt das Problem: Bei niedrigen Beträgen treibt die Autorisierungsgebühr die effektiven Transaktionsgebühren überproportional in die Höhe. Für Branchen mit vielen Kleinbetragszahlungen wie Bäckereien, Kioske oder Imbisse kann das einen spürbaren Unterschied machen.
Beispielrechnung:
- Zahlung: 3,00 Euro
- Disagio (0,95%): 0,03 Euro
- Autorisierungsgebühr: 0,10 Euro
- Gesamtkosten: 0,13 Euro (4,3% des Umsatzes)
Welche Anbieter erheben die Autorisierungsgebühr?
Vor allem traditionelle Zahlungsdienstleister und Banken berechnen eine Autorisierungsgebühr als separaten Posten. Moderne Anbieter wie SumUp oder Zettle verzichten darauf und rechnen stattdessen mit einem einheitlichen Prozentsatz ab, der alle Kosten abdeckt. Wenn du viele kleine Transaktionen abwickelst, lohnt es sich daher besonders, auf versteckte Fixgebühren pro Transaktion zu achten.


