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mPOS (Mobile Point of Sale)

Max Uth
Max Uthpaylindo Team

Ein mPOS (Mobile Point of Sale) ist ein kompaktes, tragbares Kartenlesegerät, das in Kombination mit einem Smartphone oder Tablet als mobiles Kartenterminal funktioniert. mPOS-Geräte haben den Markt für Kartenzahlungen revolutioniert, indem sie auch Kleinunternehmern und mobilen Dienstleistern den Zugang zu bargeldloser Zahlung ermöglichen.

Wie funktioniert ein mPOS?

Ein mPOS-System besteht aus zwei Komponenten:

  1. Kartenlesegerät: Ein kleines, handliches Gerät mit NFC-Chip, Chipkartenleser und oft einem PIN-Pad
  2. Smartphone-App: Die zugehörige App verarbeitet die Zahlung, zeigt den Betrag an und erstellt digitale Belege

Das Kartenlesegerät wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Die Internetverbindung für die Transaktionsverarbeitung läuft über das Mobilfunknetz oder WLAN des Telefons.

mPOS vs. klassisches POS-Terminal

MerkmalmPOSKlassisches POS-System
GrößeHandtellergroßTischgerät
Preis29–79 Euro (Kauf)200–800 Euro oder Miete
Monatliche KostenMeist 0 Euro10–30 Euro
BelegdruckDigital (E-Mail/SMS)Integrierter Drucker
Akku8–12 StundenVariiert
Kassensystem-IntegrationBegrenztUmfangreich
MobilitätSehr hochEingeschränkt

Beliebte mPOS-Anbieter in Deutschland

SumUp

  • Gerätepreis: ab 39 Euro
  • Transaktionsgebühren: 0,90 % (Girocard), 1,39 % (Kreditkarte)
  • Monatliche Kosten: 0 Euro
  • Besonderheit: Tap to Pay (ohne Hardware) als Ergänzung

Zettle (PayPal)

  • Gerätepreis: ab 29 Euro
  • Transaktionsgebühren: 0,95 % (EC), 2,75 % (Kreditkarte)
  • Monatliche Kosten: 0 Euro
  • Besonderheit: Integration mit PayPal-Ökosystem

myPOS

  • Gerätepreis: ab 39 Euro
  • Transaktionsgebühren: ab 0,90 % (EC), ab 1,30 % (Kreditkarte)
  • Monatliche Kosten: 0 Euro
  • Besonderheit: Eigenes Geschäftskonto mit IBAN inklusive

Vorteile eines mPOS

  • Niedrige Einstiegskosten: Kein teures Terminal, keine Vertragslaufzeit
  • Maximale Mobilität: Ideal für Märkte, Messen, Lieferdienste, Handwerker
  • Schnelle Einrichtung: In wenigen Minuten einsatzbereit
  • Kontaktloses Bezahlen: Alle modernen mPOS-Geräte unterstützen NFC
  • Transparente Gebühren: Festes Disagio, keine versteckten Kosten

Einschränkungen

  • Abhängig vom Smartphone: Ohne geladenes Smartphone keine Zahlung
  • Begrenzte Kassenintegration: Nicht für komplexe Warenwirtschaft geeignet
  • Kein Belegdrucker: Belege nur digital
  • Höheres Disagio: Im Vergleich zu Individual-Tarifen bei klassischen Terminals

Für wen eignet sich ein mPOS?

Ein mPOS ist ideal für:

  • Selbstständige und Freiberufler: Friseure, Masseure, Berater
  • Mobile Händler: Marktverkäufer, Food Trucks, Pop-up-Stores
  • Kleinunternehmer: Boutiquen, Cafés, kleine Geschäfte
  • Dienstleister: Handwerker, Lieferdienste, Taxi-Fahrer
  • Vereine und Events: Eintrittskassen, Spendensammlung