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EC-Karte
Die EC-Karte (electronic cash) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Girocard, das zentrale Debitkartensystem in Deutschland. Mit ihr kannst du an Millionen von Akzeptanzstellen bargeldlos bezahlen und an Geldautomaten Bargeld abheben.
Geschichte
Die EC-Karte wurde in den 1990er Jahren eingeführt und hat sich seitdem zum wichtigsten bargeldlosen Zahlungsmittel in Deutschland entwickelt. 2007 wurde sie offiziell in "Girocard" umbenannt, im Volksmund wird aber weiterhin oft von "EC-Karte" gesprochen.
Wie funktioniert die EC-Karte?
Die Girocard ist direkt mit deinem Girokonto verknüpft. Bei einer Zahlung wird der Betrag sofort oder zeitnah von deinem Konto abgebucht. Anders als bei Kreditkarten gibt es keinen Verfügungsrahmen – du kannst nur über das Guthaben bzw. den Dispositionskredit deines Kontos verfügen.
Kosten für Händler
Für Händler fallen bei EC-Kartenzahlungen Gebühren an, die üblicherweise zwischen 0,25% und 0,95% des Umsatzes liegen. Diese sind deutlich niedriger als die Gebühren für Kreditkartenzahlungen (typischerweise 1,5% bis 3%).
Verbreitung
Die Girocard ist in Deutschland das mit Abstand am häufigsten genutzte Kartenzahlungsmittel:
- Über 100 Millionen ausgegebene Karten
- Mehr als 6 Milliarden Transaktionen pro Jahr
- Akzeptanz bei nahezu allen großen Einzelhändlern und Supermärkten